Wetling Bite
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Um die Funktionsweise der WetlingBITE Energie-Therapie zu verstehen, ist es notwendig, einige elektrische Phänomene der Atmosphäre, insbesondere die der Natur und die Eigenschaften der atmo­sphäri­schen Ionen bzw. der Luftionen, anzuschauen.


In den tieferen Schichten der Atmosphäre findet man immer eine gewisse Konzentration von kleinen Molekülhaufen, bekannt auch als Luftionen oder atmosphärische Ionen. Der Kern solcher Haufen ist ein Stickstoff- oder Sauerstoffmolekül, welches ein Elektron verloren hat und deshalb positiv geladen ist, oder ein zusätzliches Elektron gewonnen hat (in diesem Fall ein Sauerstoffmolekül) und deshalb negativ geladen ist.

Diese so genannten Hauptionen (Stickstoff oder Sauerstoff) können nur während einigen Mikrosekunden existieren, sammeln aber um sich eine Hülle von meistens Wassermolekülen an, welche aufgrund der Polarisationskräfte zusammenhalten. Ist das Hauption positiv geladen, sind es ungefähr 12 bis 15 Wassermoleküle, bei negativ geladenen Hauptionen aber nur etwa 8 bis 12. Somit sind die negativen Luftionen leichter und beweglicher als die positiven Luftionen.

      postives Luftion                     negatives Luftion

Das Wort Ion stammt aus dem Griechischen, ion, und bedeutet „Wanderer“.
Die natürlichen Luftionen entstehen durch radioaktiven Zerfall von Radon oder Tochterkernen von Radon in der Luft, durch kosmische Strahlung und in ganz bedeutendem Masse von elektrischen Blitzentladungen. Über 5'000 Blitze, über die Erde verteilt, gelangen nämlich in jeder Sekunde zur Entladung. Solche elektrische Entladungen ganz gewaltigen Ausmasses verteilen sich in kürzester Zeit über den ganzen Erdball. Auf Meereshöhe beträgt die durchschnittliche Konzentration ungefähr 800 Ionen pro cm3. Doch diese Konzentrationen unterscheiden sich je nach Ort beträchtlich. Falls die Luft stark mit Partikeln verschmutzt ist, reduziert sich die Anzahl der Ionen stark.

 Umweltbelastungen (Luftverschmutzung, unnatürliche elektrische Wellen, künstliche Baumaterialien, verbrauchte Raumluft usw.) schwächen unsere Umgebungsatmosphäre stark. In einer solchen Atmosphäre existieren nicht mehr genügend bioaktive Ionen und demzufolge wird uns nicht genügend Energie übertragen. Wir sind schneller müde, fühlen uns unwohl und werden sogar krank.


Damit wir das Folgende verstehen können, müssen wir uns mit den beiden Begriffen Luftelektrizität und Luftionen auseinandersetzen. In der Schule lernten wir seinerzeit, dass Luft hauptsächlich aus Stickstoff, Sauerstoff, Kohlensäure und in geringerem Masse aus Edelgasen besteht. Daneben ist ein bedeutender Anteil in der Luft der Wasserdampf, dessen Konzentration von der Temperatur, der Wetterlage oder im geschlossenen Raum auch von der künstlichen Befeuchtung abhängt.

Alle diese Luftbestandteile sind in der großen Mehrzahl in einer trägen, oder man könnte sagen - toten Form vorhanden. Zumindest in der freien Natur aber sind stets einige hundert bis einige tausend Moleküle pro Kubikzentimeter Luft mit einer elektrischen Ladung versehen, die messbar ist. Solche elektrisch geladene Moleküle in der Luft nennt man Luftionen. Diese Form der Luftmoleküle ist im Gegensatz zu den «toten» Molekülen äusserst aktiv. Sie rasen im Zickzack durch die anderen Moleküle hindurch. Die elektrischen Ladungen erhielten diese Moleküle durch geringste Mengen von radioaktiven Ausstrahlungen, die überall nachweisbar sind, ferner von so genannten Höhenstrahlen aus dem All und in ganz bedeutendem Masse von Blitzentladungen. Über 5000 Blitze, über die Erde verteilt, gelangen nämlich in jeder Sekunde zur Entladung. Solche elektrische Entladungen ganz gewaltigen Ausmasses verteilen sich in kürzester Zeit über den ganzen Erdball. Diese Hochspannungsentladungen des Blitzes und auch die schwachionisierende Strahlung sind in der Lage, aus den Luftmolekülen einzelne Elektronen wegzuschlagen oder auch einzufügen. Je nachdem spricht man dann von positiven oder negativen Luftionen. Die Luftionen sind also Träger einer  Elektrizität und deshalb erfass- und messbar.

Wenn nun diese Luftionen wie Raketen zwischen den übrigen Luftmolekülen durchsausen, so heisst das, dass sie energiereich sind. Der Weg, den sie pro Sekunde zurücklegen, wird ausgedrückt in Beweglichkeit, und aus diesem physikalischen Wert kann auf die Grösse und den Energiegehalt eines solchen Luftion geschlossen werden. Es ist leicht einzusehen, dass irgendeinmal auf ihrer schnellen Bahn diese Luftionen auf eine feste Partikel auftreffen, beispielsweise auf ein Staubkörnchen oder eine Bakterie. Dann haften sich die Luftionen an einer solchen Partikel an - wie beispielsweise der Staub an einem bei trockenem Wetter elektrostatisch aufgeladenen Kamm beim Kämmen des Haares. Solche «Bombardements» treffen umso häufiger ein, je mehr die Luft verunreinigt ist, aber natürlich auch, je mehr Luftionen vorhanden sind. Staub, Bakterien oder Wassertröpfchen, die so beschossen wurden, bekommen die elektrische Ladung, die sich an sie geheftet hat, Mitübertragen. Sie vermögen dann andere Staubpartikeln oder andere Kondensationskerne ebenfalls an sich zu ziehen. Je mehr aber solche Schwebepartikeln angezogen werden, umso schwerer wird die Partikel, und es kommt der Punkt, wo sie nicht mehr in der Luft schweben kann - und als Staub zu Boden fällt. Damit ist übrigens eine der wichtigsten Funktionen der Luftionen dargestellt worden, nämlich diejenige der natürlichen Luftreinigung, die bei schönem Wetter vor sich geht.

Seit man diesen Luftreinigungseffekt der Luftionen kennt, versteht man auch, dass in den luftverschmutzten Städten und Industriezonen die Luftionen zur Rarität geworden sind. Es ist erstaunlich festzustellen, dass die Luftionen Erzeugung stets neu und fortwährend geschieht, jedoch nur in einem gewissen Masse, das heisst so, wie es von der Natur vorgesehen ist. Wenn wir heute Probleme der Luftverschmutzung kennen, dann deshalb, weil wir die natürliche Luftreinigungswirkung durch eine abnorm grosse Verschmutzung zum Erschöpfen gebracht haben. Der Teufelskreis, der sich aus diesem Grunde für den Menschen und auch alle anderen Lebewesen und Pflanzen ergibt, führt in vielen Städten und Industriegebieten zu katastrophalen Folgen. In einer Stadt, in der alle Strassen geteert sind, das meiste Land mit Häusern überbaut ist und nur wenig Grünzonen erhalten blieben, fällt die Luftionenerzeugung aus der Erde durch Emanation aus. 

Dazu kommt, dass die Luftverunreinigung infolge Industrie, Verkehr und Heizung die wenigen einströmenden Luftionen vernichtet, die aus der Sonneneinstrahlung oder durch die Blitzentladungen entstanden sind. Es ist tatsächlich so, dass Messungen an solchen Orten ein absolutes Minimum, bisweilen sogar Nullwerte ergeben haben. Der Physiker spricht von so genannten kleinen, mittleren und grossen Luftionen. Ursprünglich entstehen sie immer als Kleinionen. Ihre Grösse ist definiert durch die Zahl der einzelnen Molekülionen, die sich um eine neutrale Partikel anlagern, und damit durch ihre Beweglichkeit oder Trägheit.

Nach unserer heutigen Kenntnis haben nur die kleinen Luftionen, die übrigens sehr kurzlebig sind, einen Einfluss auf die Lebewesen. Schon nach wenigen Sekunden, und zwar abhängig vom Staubgehalt der Luft, sind die mit Staubpartikeln oder Wasserdampf traubenartig behängten Luftionen so gross und schwer, dass sie sich kaum mehr bewegen können. Diese sind mittelgrosse Ionen, und wenn verschiedene Schmutztrauben aneinander hängen, können diese nicht mehr in der Luft schweben und fallen als Staub zu Boden. Mit Hilfe der heutigen Messtechniken ist es kein Problem, die verschieden definierten Luftionen sehr genau zu bestimmen. Für die Ionenzählung benützt man die so genannten Ionometer. Sie sind stets auf eine der drei Luftionengrössen eingestellt.


John Wetling, der seit Jahren mit Luft-Ionen Therapie und Akupunktur arbeitet, stellte mir die folgende Frage: „Ist es möglich, dass Akupunktur etwas mit Luft-Ionen und elektrischen Feldern zu tun hat?“ Da ich ein Skeptiker bin und alles anzweifle, dass nicht wissenschaftlich belegt ist, habe ich die Frage neu definiert. Kann eine Metallnadel, die in die Haut eingeführt wird, auf irgendeine physische Art mit der Umwelt interaktiveren?

Ich glaube, dass dies möglich ist. Um dies zu erklären, werfen wir einen Blick auf das faszinierende Gebiet der Atmosphärischen Elektrizität

In der Aussenluft (im Freien) befindet sich ein elektrisches Feld. Bei guten Wetterbedingungen (ohne Gewitter) wird das Feld gegen den Grund dirigiert. Und auf flachen, horizontalen Gebieten ist das Feld homogen und hat einen Wert von ca. (150 V(m-1

Abb. 1 Homogenes Atmosphärisches Feld auf Grund Feldstärke (150 V(m-1

Der Ursprung der elektrischen Felder in der Luft sind Gewitter. Zu jeder Zeit sind bis zu 5000 Gewitter aktiv, die einen Spannungsunterschied von etwa 300’000 Volt zwischen dem unteren Teil der Ionosphäre und des Bodens schaffen. Das Feld erzeugt fliegende, geladene Partikel. Die positiv geladenen Partikel bewegen sich in die Richtung des Feldes und die negativ geladenen Partikel in die entgegengesetzte Richtung. 

Die Wichtigsten von den geladenen Partikeln sind die atmosphärischen Ionen  (beachten Sie auch Dr. Niels Jonassen Abhandlung: IONS, Compliance Engineering, June/July, 1999). Die Feldinduzierte Bewegung von den positiven Ionen bildet einen Strom zum Boden, mit einem durchschnittlichen Wert von etwa 3 PA. m -2 (3 (10 -12 A (m -2.). Wenn die berücksichtigte Oberfläche jetzt nicht waagerecht ist, ändert sich die Situation dramatisch.

Das Feld ist verzerrt und nicht mehr homogen. Es hat Werte in der  Grössenordnung von
1000-2000 V (m-1, das heisst Werte die etwa zehnmal grösser sind als bei einer waagerechten Oberfläche. Folglich wird der Strom zum Boden etwa zehnmal so dicht sein.

Hier zeigen wir ein Haus mit einem geerdeten Blitzableiter. Über dem Haus ist eine Gewitterwolke mit einer negativen Basis. Wir sehen, dass die Richtung der Feldlinien sich gegenteilig verhalten im Vergleich bei Schönwetterzuständen wie in Abb. 1 und 2 gezeigt.

Abb. 2 Ein speziell stark verzerrtes Feld. Feld zwischen Gewitterwolke und Blitzableiter. Maximalfeldstärke 3-4 MV(m-1

Die Feldstärke hat ihren höchsten Wert an der Spitze des Blitzableiters und wenn die Feldstärke hier den kritischen Wert übersteigt (die Zusammenbruchsfeldstärke liegt bei 3-4 MV(m-1 d.h. 3 - 4 Millionen Volt pro Meter), findet eine elektrische Entladung statt. Die Entladung kann als Form einer stillen Koronenentladung oder als gewalttätige und dramatische Blitzentladung stattfinden. Die Feldstärke und dadurch auch die Stromstärke ist daher viel größer als bei Schönwetterzuständen, aber der Punkt ist, dass in beiden Fällen, bei schönem Wetter wie auch bei Gewitter, eine Verzerrung des elektrischen Feldes stattfindet. Wie wir gesehen haben wird durch eine kantige Oberfläche oder einem Blitzableiter (Elektrode) der atmosphärische Strom auf die Elektrode gesteigert. Hier gehen wir schliesslich an das Thema der Akupunktur heran.

Abb. 3 zeigt einen Finger, in den eine Akupunkturnadel eingeführt wurde Feld um die Akupunktur Nadel.

Wir gehen davon aus, dass der Finger (und auch der Körper) geerdet sind und sich in einem positiven Feld befinden, das heisst ein Feld das auf ein geerdetes Objekt gerichtet ist. Ohne Nadel würde die Übertragung des Stroms zum Finger mehr oder weniger gleichmässig über den ganzen Finger verteilt.

Die Nadel aber verzerrt das Feld und konzentriert den Strom zur Nadel hin und daher zum Punkt, wo die Nadel eingeführt wurde. Nun stellt sich natürlich die Frage: Wie gross ist die Möglichkeit, dass sich der Körper in einem elektrischen Feld befindet?

Zuerst einmal muss betont werden, dass das äussere atmosphärische Elektrofeld durch die meisten Materialien (z.B. Baumaterialien) abgeschirmt wird. Andererseits sind schwache elektrische Felder fast immer vorhanden. Sogar innerhalb eines Gebäudes entstehen sie, durch Menschen die sich bewegen oder durch Materialien die aufgeladen wurden. Gleichzeitig hat es immer Luft-Ionen, die durch natürliche Luftturbulenzen entstehen. Aus diesen Gründen fliessen immer schwache Ströme zum Körper.

Die Richtung hängt davon ab, woraus die Felder entstanden sind. Wie oben erklärt, kann die Einführung von Nadeln in die Haut, die Ströme verstärken und sie zu bestimmten Körperteilen lenken. Es ist offensichtlich, dass, indem man die etablierten Prinzipien der Physik anwendet, die Grösse der Felder, die Luftionen Konzentration und auch die daraus entstehenden Ströme verstärkt werden.

In der WetlingBITE Therapie brauchen wir keine Nadeln, sondern den Wetling Hochleistungs-Luftionen-Generator. Mit diesem generieren wir ein grosses elektrisches Feld, produzieren eine hohe Konzentration von Luftionen, diese, Träger der natürlichen elektrischen Energie, treten auf die Haut über- und ein und geben dem lebenden Organismus so die lebenswichtige Energie für Gesundheit und Gesundung.


WetlingBITE die Mitwelt – Umwelt – Mensch Technologie!

 
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